Faszinierende Reise durch den eigenen Mikrokosmos

 

In der Abbildung erkennt man einen Symplasten. Das ist eine Art Mülldeponie, in der sich alte organische Abfallstoffe sammeln. Die leuchtenden Punkte finden sich nicht immer. Es handelt sich dabei um Schwermetalle, die ausgeleitet werden sollten. Umgeben ist der Symplast von roten Blutkörperchen, die sich zu "Geldrollen" formiert haben. Das ist u.a. ein Zeichen für Übersäuerung. 

 

Dunkelfeld-Mikroskopie

 

Einführung und Entwicklung der Dunkelfeldmikroskopie

Im Medizinstudium lernten wir, dass unser Blut steril sei, also bakterienfrei sei. Andernfalls würden wir Fieber und eine Sepsis mit tödlichen Ausgang entwickeln, sofern wir kein Antibiotikum erhielten. Eine einfache Logik, die selbst von Ärzten für Naturheilverfahren auf Fortbildungen so vertreten wurde. Das ist der internationale Ausbildungsstand!

 

Sie können sich vorstellen, wie erstaunt ich war, als ich das erste Mal durch ein Dunkelfeldmikroskop sah. Zwischen den roten und weißen Blutkörperchen wimmelte es von kleinen Bakterien, den Symbionten. Diese sollten beim gesunden Menschen immer vorkommen und sprechen für ein gutes Immunsystem. Es finden sich aber auch andere Bakterien wie Stäbchen, Trichomonaden und manchmal auch Spirochäten wie Borrelien und das auch bei Menschen, die schulmedizinisch für gesund erklärt wurden. Ich kann nur allen Ärzten raten, die Augen zu öffnen und ins Mikroskop zu schauen.

 

Prof. Günter Enderlein, ein Pionier der Vitalblut-Untersuchung, hat der Dunkelfeld Mikroskop und Blut Untersuchung Grundlage entwickelt. 1916 beobachtete er zum Erstmal Blut im Dunkelfeldmikroskop und entdeckte bereits diese beweglichen Kleinstlebenwesen. Alles Leben entsprach einer gigantischen Ursymbiose und Störungen des Milieus waren das Kennzeichen von Krankheiten. Dieses Wissen wird seit über 100 Jahren von Ärzten ignoriert.

 

Was ist Dunkelfeld-Mikroskopie?

Die Untersuchung des Blutes im Dunkelfeldmikroskop bietet die Möglichkeit, alle Zellen und kleinste Teilchen wie Eiweiße, Ablagerungen, Bakterien und weitere parasitäre Formen, die sich im Blut aufhalten zu sichten und qualitativ zu bewerten. Das ist mit Hilfe des Dunkelfeldmikroskopes ohne Färbungen oder Zusatz anderer Stoffe möglich. Der Hintergrund ist schwarz, die einzelnen Zellen leuchten weiß, Ablagerungen wie von Schwermetallen erscheinen in leuchtenden Farben. Wir schauen in unseren eigenen kleinen Kosmos, in unser inneres Milieu, unseren Nährboden für Gesundheit oder auch Krankheit.

 

Hieraus ergeben sich diagnostische Erkenntnisse, hinsichtlich des Immunsystems und der Belastung einzelner Organe sowie der verschiedenen Blutkörperchen. Ebenso können wir Rückschlüsse auf die Schwermetallbelastung und Parasiten-Infektionen ziehen.

 

Anwendung

Mit dem Dunkelfeldmikroskop wird ein Tropfen Blut aus dem Finger untersucht Auf einem Objektträger wird in verschiedenen Vergrößerungen nun die Zusammensetzung genauer bestimmt. Das gesamte Bild kann mit bis zu 1000-facher Vergrößerung auch gleichzeitig auf dem hochauflösenden Bildschirm für den Patienten dargestellt werden. Wichtig ist aber auch, dass der Therapeut die Blutprobe immer wieder über mehrere Tage beobachtet. Die Momentaufnahme macht keine ausreichende Beurteilung möglich.

 

Diagnostische Hinweise erhalten wir hinsichtlich:

Sauerstoffversorgung der roten Blutkörperchen, Sichelzellanämie, Bakterien, Parasiten, Stärke des Immunsystems, Harnsäure, Entzündungen, Leberbelastungen, Fettstoffwechselstörungen, Geldrollen-Phänomen der roten Blutkörperchen (Verklumpung), Schwermetall- und Säurebelastungen

 

Äußerst wertvoll:

Der Nachweis von Spirochäten! Zu diesen sich spiralförmig bewegenden Bakterien gehören sehr viele Arten, u.a. die Erreger der Syphilis (Treponema pallidum. Aber auch die durch Zecken übertragenen Borrelien sind Spirochäten. Da die Labortest in ca. 20% der Fälle falsche Ergebnisse liefern, ist die Dunkelfeldmikroskopie ein höchst wertvolles diagnostisches Verfahren, das allerdings wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Nachzuweisen sind eben Spirochäten und es ist nicht zu erkennen, um welche Art es sich dabei handelt. Allerdings sind es hierzulande fast ausschließlich Borrelien.

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Dr. med. Thorsten Muthorst