Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen

Durch Verbrennungsvorgänge wie in einem Kraftwerk stellen die Mitochondrien täglich eine immense Energie für uns zur Verfügung und das in sauberer Form als im Kohlekraftwerk. Aus unserem Schornstein, der Nase tritt nämlich nur sauberes Kohlendioxid (CO2) aus. Wenn die Mitochondrien Schaden nehmen, dann kommt es zur Mitochondropathie, ein komplexes Krankheitsbild mit weitreichenden Folgen!

Im Photo sieht man die Zellstrukturen mit dem großen Zellkern. Gleich im Vordergrund findet sich ein Mitochondrium (orange Füllung mit grüner Umrandung. Wenn man genauer hinschaut, sieht man im Hintergrund noch einige der Kraftwerke. Sie erinnern in der Form an Bakterien. Und tatsächlich; sie sind in grauer Vorzeit aus Bakterien entstanden. Sie wanderten in unsere Zellen ein und beteiligten sich an der Energieversorgung und durften bleiben. 

 

Die Mitochondropathie – die Energieversorgung bricht zusammen!

 

Die Mitochondropathie ist immer noch ein weitgehend unbekanntes oder ignoriertes Krankheitsbild, welches nicht nur zum Energiemangel  und zur chronischen Müdigkeit führt, sondern auch ernsthafte Krankheiten wie Rheuma, Multiple Sklerose, Parkinson und Krebs begünstigt.

 

Wie ich auf das Krankheitsbild stieß:

 

Im Medizinstudium wurde das Thema Mitochondropathie ausgespart, und erst durch chronisch kranke Patienten in meiner Praxis kam ich durch Nachforschungen auf dieses vielschichtige Krankheitsbild. Zugleich fiel es mir wie Schuppen von den Augen:  wie oft hatte ich es erlebt, dass Ärzte keine Ursache für „Befindlichkeitsstörungen“ gefunden hatten und wie oft war der Grund der Störung auf die Psyche geschoben worden?

 

An diesem Vorgehen der Mediziner hatte ich bereits als Student meine Zweifel, fand aber keinen Ansatz für eine bessere  Diagnostik und Therapie. Durch meine Patienten stieß ich auf die Veröffentlichungen von Dr. med. Bodo Kuklinski, der durch unermüdliche Forschungsarbeit der Menschheit mit Hilfe neuer Therapieansätze bei chronischen Krankheiten ein großes Geschenk machte.

Meine bisherige Therapie im Rahmen der Behandlung von HPU (Hämopyrrollactamurie) brachte auch Erfolge, insbesondere bei der Behandlung von Kindern mit Aufnerksamkeits-Defizit –Syndrom (ADS) und Aufmerksamkeits-Defizit -Hyperaktivitäts–Syndrom (ADHS). Auch wenn ich dadurch Fortschritte erzielte, so konnte es nur als die Spitze des Eisbergs bezeichnet werden. Die oft darunter liegenden tiefen Geheimnisse wurden mir erst durch Dr. Kuklinski zugänglich gemacht. Durch Fortbildungen bei Dr. Kuklinski und begleitende kollegiale Gesprächen konnte ich seine Methodik übernehmen und endlich Fortschritte bei vielen Patienten erreichen, die nach etlichen Facharztbesuchen als unheilbar oder „psychisch überlagert“ galten.

  • Black Facebook Icon

Dr. med. Thorsten Muthorst