Erhöhte Schwermetallwerte- Hintergründe zur Entgiftung

Bei erhöhten Werten ist die Ausleitung mit Chelatinfusionen sinnvoll. Je nach Belastung ist die Wahl des richtigen Chelatbildners wichtig. In aller Regel starte ich mit DMPS. Mit EDTA sollte man nicht beginnen, wenn erhöhte Quecksilberwerte nachgewiesen wurden. EDTA kann dann Quecksilber in die Zellen verschieben (M). Manche empfehlen zusätzlich Alphaliponsäure, weil es zellgängig ist und Schwermetalle aus der Zelle zum DMPS transportieren kann. Stimmt zwar, aber diese Empfehlung zeugt meiner Meinung nach von mangelnden biochemischen und physiologischen Verständnis: bevor Alphaliponsäure in die Zelle gelangt, verbindet es sich sicherlich mit Schwermetallen außerhalb der Zelle und schleppt diese in die Zelle. Eine Bindungskapazität für Schwermetalle in der Zelle besteht dann nicht mehr, denn es ist ja bereits besetzt. Im günstigsten Fall nimmt Alphaliponsäure das Schwermetall auch wieder aus der Zelle heraus, aber dann ist nichts gewonnen. Da Alphaliponsäure in der Zelle aber auch andere Verbindungen eingeht, verliert es sicherlich Schwermetalle in der Zelle. Das ist problematisch. Deshalb wende ich Alphaliponsäure nur an, wenn Schwermetalle außerhalb der Zelle ausreichend abgetragen wurden. Bei Chelatbildnern ist es nicht besser als bei Container-Frachtern. Auch sie verlieren zuweilen einen Teil Ihrer Ladung beim Transport. Wir weisen zwar im Urin die ausgeschiedenen Schwermetalle nach, aber das heißt nicht, dass die Chelatbildner alles im Urin abliefern. Auf dem Weg verlieren sie Schwermetalle, die dann irgendwo abgelagert werden. Vor allem Schwermetalle die über den Darm ausgeschieden werden sollen, können im hohen Maße durch die Darmwand wieder in den Körper gelangen. Um diese unbeabsichtigten Wege zu minimieren sollten zusätzliche Substanzen wie z.B. Chlorella gegeben werden. Auch sollten mit Mitteln der Homöopathie und der Kräutermedizin die Entgiftungsorgane Nieren und Leber unterstützt werden. Bei Beachtung all der Maßnahmen kann eine effektive Entgiftung nachgewiesen werden, die auch zur Besserung des Wohlbefindens führt. Ich war selbst überrascht, als ich eine junge vor allem quecksilberbelastete Frau aus Angola 3 Wochen lang mit ChelatInfusionen behandelte. Am Ende der Therapie fühlte Sie sich nicht nur viel leistungsfähiger und besser, sondern Ihr Gesichtsausdruck wirkte deutlich energiegeladener und schöner.

 

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